Embroidery of the whole world history


Ornamente aus der Zeit des griechischen geometrischen Stils. Das Mäanderband siehe rechte Seite: 10. Jahrhundert v.Chr. bis 8. Jahrhundert v.Chr.

Ornament nach minoischem Vorbild *Mykene, Griechenland – um 16 Jahrhundert v.Chr. -Siehe unten:

Die Geschichte der Stickerei

Der Mensch der Vorzeit war nicht nur bemüht, seinen "Schmucktrieb" an Töpfen, Krügen, Vasen, an den Wänden seiner Behausung zum Ausdruck zu bringen, sondern auch die textilen Gegenstände, die er zum Leben brauchte, wurden geschmückt. Stickerei ist zu keiner Zeit nützlich gewesen, immer schon war sie Ausdruck des Schmuckes und der Freude am Selbstgeschaffenem.

Stickerei im privaten Bereich:

Kissen, Decken, Wandteppiche, Verzierung an kleidern, Wäsche

Stickerei, dekorativ und prunkvoll:

Feste, Kultfeiern, weltlichen und geistlichen Herrschern

Vorchristliche Überlieferungen in Form von bildlichen Darstellungen berichten über die Stickkunst in Babylonien, Assyrien, Altägypten.

in altägyptischen Gräbern fand man Mumien in Leinenbinden, die mit Stickerei ausgestattet waren.

Die Romanischen Seidenstickereien, die den Grundstoff vollständig überdecken, wurden waagerecht und senkrecht im versetzten Gobelinstich gestickt.

Neben Stilstich wurde der Kettenstich zur Hervorhebung von Konturen bevorzugt.

Europa

Frühe Verwendungsmaterialien: Leinen, Seide; Wolle, Goldfaden, Silberfaden

(Ab 17. Jahrhundert Baumwolle, auch Perlen und Edelsteine)

Nadeln: Knochensplitter, Holz, Metall

(v.Chr. Hilfsmittel wie Rahmen)

Sakrale Stickerei

Die Legetechnik bestimmte diese Art von Stickerei, da man bemüht war die zu verarbeitenden Gold und Silberfäden mit kurzen Überfangstichen festzuhalten, um nicht sichtbare Verbindungsstiche auf der Unterseite zu vermeiden. Die Überfangstiche waren mit Metall, Seiden, leinen und Wollfaden gearbeitet.

Wandteppich aus Halberstadt, Fragment (Ausschnitt aus einer Bildgeschichte)

Halberstädter Meister haben den Wandteppich um 1170 (Epoche: Romanik) gestickt. Eine Seidenstickerei, die im Kunstgewerbemuseum Berlin zu sehen ist.

Link zum Thema: http: //de.wikipedia.org/wiki/Teppich_von_Bayeux

16. Jahrhundert

Durch den halben Kreuzstich ahmte man die sehr begehrten aber kostspieligen Orientteppiche nach. Später findet man diese auf Teppichen sowohl auf Kissen, als auch auf Decken u.a. Heimtextilien.

18. Jahrhundert

Im Biedermeier wurde alles nur erdenkliche an Gegenständen mit halben Kreuzstich verziert.

Nadelmalerei, die schon in der Renaissance an Vollkommenheit nicht mehr zu übertreffen war, wird in späteren Jahren oft über reliefartigen Unterlagen ausgeführt, um einen noch naturgetreueren Effekt zu erzielen.

In der Damen- und Herrengarderobe des 17. Jahrhunderts und 18. Jahrhunderts spielt die Stickerei eine wichtige Rolle. Ausgeführt ist sie vorwiegend in Platt-, Stiel-, Spalt- und Spannstich mit lose gedrehte Seide.

#Stickerei #Tapisserie #Seide #Handarbeit #Textil

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